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Informationen für Mitglieder

Ausgangslage und Ziele der IG bus alpin

Mit dem Projekt Alpentäler-Bus / Bus Alpin wurden ab Dezember 2005 in vier Pilotregionen, deren Ausflugsziele vorher schlecht oder gar nicht mit öffentlichem Verkehr erschlossen waren, versuchsweise für zwei Jahre Busbetriebe gestartet. Die Ergebnisse aus dem Versuchsbetrieb sind positiv. Die beteiligten nationalen Trägerorganisationen und bisherigen Pilotregionen beabsichtigen die Bekanntheit des Pilotprojektes langfristig zu nutzen. Dabei sollen auch neue Regionen aufgenommen und die Aktivitäten bei der Erschliessung der „letzten Meile“ im öffentlichen Verkehr gebündelt werden.

  • Die in den vier Pilotregionen aufgebauten und optimierten öV-Systeme langfristig erhalten.
  • Eine Anlaufstelle und Informationsplattform für interessierte Kreise schaffen.
  • Fachkreise und interessierte Öffentlichkeit über die Möglichkeiten bei der Angebotsgestaltung des öffentlichen Verkehrs zu touristischen Ausflugszielen informieren.
  • Weitere Regionen für Ausbau des öffentlichen Verkehrsangebots zu touristischen Ausflugszielen als neue Mitglieder der „IG bus alpin“ gewinnen.
  • Neue Mitglieder der „IG bus alpin“ beim Ausbau des öffentlichen Verkehrs und Verknüpfung mit touristischen Angeboten kostengünstig beraten.
  • Synergien bei der gemeinsamen Vermarktung der Angebote der einzelnen Mitglieder der „IG bus alpin“ schaffen beziehungsweise ausbauen.
  • Ausweitung der Aktivitäten auf die französisch-sprachige Schweiz (Aufnahme Neumitglieder).
  • Das aufgebaute Wissen an weitere Fachpersonen vermitteln und ein Know-how-Pool aufbauen.

Wirkung

Mit der IG bus alpin können die Erfahrungen aus den bisherigen Pilotregionen Gantrisch BE, Binntal VS, Greina GR/TI und Moosalp (VS) gewinnbringend bei der Schaffung von Lösungen für die öV-Erschliessung weiterer touristisch attraktiver Regionen angewendet werden. Vom erfolgreichen Modell zur Umsetzung in der Fläche.

Vorgehen

Die IG bus alpin ist in der Aufbauphase 2008 bis 2009 auf die bisherigen 4 Pilotregionen sowie 4 Neumitglieder (jetzige Interessenten-Regionen) ausgelegt - insgesamt 8 Regionen.

Aufbau und Betrieb der IG

Aufgrund der Erfahrungen aus der Pilotphase erkennt das Projektteam mit geringem Aufwand die erfolgversprechendsten neuen Projekte: Anhand eines Kriterienrasters werden die Profile der Interessenten-Regionen aufgenommen und ausgewertet. Der Leitende Ausschuss der IG bus alpin fällt die Entscheidung für die Aufnahme von vorerst vier neuen Mitgliedern. Die Tätigkeit der IG wird mit Informations- und Öffentlichkeitsarbeit unterstützt. Die Website dient als Plattform für die Entwicklung von öV-Angeboten der „letzten Meile“. Vorgesehen ist die Expansion in die französischsprachige Schweiz.

Dienstleistungen der IG für 8 Regionen (inkl. 4 Pilotregionen)

Eine der Hauptfaktoren für den Erfolg neuer öV-Angebote ist die Finanzierung des Betriebs. Die bestehenden regionalen und nationalen Sponsoring-Kontakte werden deswegen weiterhin für die Finanzierung der Busbetriebe bewirtschaftet, dazu neue gewonnen und den Regionen das Know-how beim Sponsoring schrittweise übertragen. Neumitglieder werden zudem bei der Entwicklung von öV-Angeboten beraten. Weitere Funktionen der IG sind die Unterstützung bei der Vermarktung - ebenfalls unter Nutzung wertvoller Kontakte aus der Pilotphase - sowie der Erfahrungsaustausch im Netzwerk.

Aufnahme von möglichen Neumitgliedern

Interessierte Regionen für die Umsetzung des bus alpin-Konzeptes erhalten bei der Projektleitung Informationen über das Aufnahmeprozedere der IG.

Trägerschaft und Finanzierung

Die Kosten für die Umsetzung der IG bus alpin belaufen sich auf CHF 166’000.-. Der Bund hat mit dem Dienstleistungszentrum für innovative und nachhaltige Mobilität UVEK - Bundesamt für Umwelt BAFU - finanzielle Unterstützung zugesichert. Er wird sich mit CHF 40'000.- bis maximal CHF 64'400.- (je nach Anzahl Neumitglieder) an den Kosten beteiligen.

Mitgetragen wird die IG bus alpin von der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete SAB, dem VCS, dem SAC und der PostAuto Schweiz AG. Eine weitere mittragende Organisation aus dem Bereich öffentlicher Verkehr und Tourismus wird gesucht.

Die vier Pilotregionen sowie die Neumitglieder (neue Regionen) werden sich ebenfalls gemäss nachfolgendem Finanzplan an den Kosten beteiligen.

finanzplan.xls (Excel; 43.0 KB)

Organisation und vertragliche Absicherung

Die finanzielle Verantwortung in der IG bus alpin ist zweigeteilt: Die regionalen Trägerschaften haften dabei für die Busbetriebe in den Regionen, der leitende Ausschuss für die Projektrealisierung (Arbeiten des Projektteams und Fremdkosten beim Aufbau der IG).

Auf der Basis des Finanzplans wurde eine Projektplanung erstellt. Als weitere Grundlagen für die operativen Arbeiten dienen ein Organisationsreglement sowie ein Finanzreglement.

projektstruktur.ppt (Powerpoint; 36.0 KB)

Geschäftsstelle/Kontakt

Samuel Bernhard

Quellenstrasse 27

8005 Zürich

Tel.: 044 430 19 31

E-Mail: busalpin@busalpin.ch